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Kapitel 0: Ein Gesandter des Sternen-Clans

Die Strahlen des Mondes sickerten durch die Kronen der Bäume. Feuerherz hatte bei dieser Mission ein seltsames Gefühl. „Sternen-Clan, stimmt etwas nicht?“ dachte er sich. Urplötzlich trat vor ihnen eine silberne Katze in Erscheinung. Als ihr Fell angestrahlt wurde, leuchtete es deutlich. Der kräftige Kater erhob den Kopf und sprach: „Die Anführerin!“ Blaustern, die sich ebenfalls auf dieser Mission befand, trat vor.  „Wer bist du?“ fragte sie. Sofort fauchte die silberne andere Katze los: „Wie kannst du es wagen? Ich bin Katzenauge, ein Mitglied des großen Sternen-Clans!“ Feuerherz schreckte zurück. Blaustern blickte ihn ruhig an. „Feuerherz, Sandsturm und Dunkelstreif, das hier ist meine Sache, zieht euch zurück!“ Feuerherz hielt es für gefährlich, denn er wollte da sein, sollte Blaustern gegen den toten Krieger kämpfen. „Blaustern…“ begann Feuerherz. Die Anführerin blitzte ihn mit ihren blauen Augen an. „Feuerherz, verschwinde jetzt!“ rief sie. Der Sternen-Clan Krieger wurde ungeduldig. Er setzte zum Sprung an und fauchte: „Wird Zeit, dass wir weiterkommen!“ Blaustern duckte sich. „Der Sternen-Clan fordert mich heraus? So soll es sein!“ Feuerherz wusste, dass er den Befehl seiner Anführerin nicht ignorieren durfte. „Kommt!“ rief er. Katzenauges Fell wurde vom Mondlicht plötzlich weiß umgeben. Er leuchtete! „Stirb!“ schrie der nun weiße, gespenstische Kater. Unerwartet sprang er an einen Baum und attackierte kurz darauf Blaustern. Diese wollte sich wehren, doch konnte sie sich nicht bewegen! Währenddessen kam Feuerherz mit der restlichen Patrouille im Donner-Clan Lager an. „Feuerherz, wo ist Blaustern?“ Das war Rußpelz. „Blaustern bekämpft einen Krieger!“ jaulte Feuerherz über die Lichtung. Er war aufgebracht, weil er wusste, gegen was für einen Krieger Blaustern kämpfte.

Kapitel 1: Der übermächtige Feind

Feuerherz erzählte alles, was sie erlebt haben. „Was? Ein Sternen-Clan Krieger?“ fragte Graustreif mit weit aufgerissenen Augen. „Wie konntet ihr sie allein lassen?“ Feuerherz antwortete, mit einem Kribbeln im Bauch, so aufgeregt wie er war: „Blaustern hat es befohlen! Wir konnten nichts machen, sie ist unsere Anführerin!“ In demselben Moment vernahmen die Katzen lautes Gekeuche. Eine Katze schleppte sich durch den Ginstertunnel und erschrocken erkannte Feuerherz, dass es sich um Blaustern handelte. „Blaustern, ist der Sternen-Clan  Krieger vertrieben?“ fragte Sandsturm besorgt. Blaustern blutete aus dem Mund und aus der Flanke, welche tief aufgerissen war. „Nein…er hat mich besiegt…“ Mit diesen Worten sank Blaustern auf den Boden. „Nein!“ schrie Feuerherz. Seine Anführerin sollte nicht noch ein Leben der verbleibenden 4 verlieren. Blaustern legte sich auf die andere Seite, welche nicht so schwer verletzt war. Ihr Bauch kam hervor und es zeigte sich eine grausame Querwunde auf ihm. Die silbergraue Katze hechelte. Feuerherz sah ihr in die Augen und presste seine Nase zärtlich an der ihren. Als Blausterns Augenlicht entschwand verkündete er laut: „Donner-Clan, unsere Anführerin hat ein weiteres Leben verloren!“ „Das kann nicht sein!“ Borkenpelz zeigte Besorgnis. Doch leider hatte Feuerherz recht, denn Blaustern weilte nicht mehr unter ihnen. Der 2.Anführer und Sandsturm schleppten die noch tote Katze in ihren Bau. „Meinst du, ich sollte bei ihr bleiben?“ fragte die Freundin des roten Katers. Feuerherz schaute auf. Er war kurz in Gedanken versunken. „Nein, aber wir sollten Rußpelz ein Auge darauf haben lassen. Sandsturm, du musst dich ausruhen, genauso wie der ganze restliche Clan! Morgen können wir weiter nach Katzenauge Ausschau halten. Wenn der Sternen-Clan ihn uns gebracht hat, dann hat das wahrscheinlich einen gehörigen Grund. Finden wir ihn, wird er zur Rede gestellt!“ Als Sandsturm den Bau verließ, merkte Feuerherz, dass sie eigentlich alle machtlos sind. Katzenauge hat selbst Blaustern die Stirn geboten und sie sogar so schwer verletzt, dass die Anführerin ein Leben geben musste. „Aber vielleicht…“, dachte Feuerherz, „vielleicht hat das Silberverlies etwas damit zu tun!“ Rußpelz kam in den Bau gehumpelt. „Morgen dürfte sie wieder fit sein!“ rief sie aufmunternd. Feuerherz legte sich neben Blaustern. „Das Beste ist es, wir bleiben beide hier. Blaustern braucht, sollte Katzenauge unser Revier finden, einen tapferen Beschützer.“ Rußpelz lachte. „Da fällst du schon raus!“ Ihr ehemaliger Lehrer war verwirrt. „Wieso?“ fragte er. Das Leuchten in den Augen der Heilerin wurde stärker. „Du sagtest TAPFERER Beschützer!“ Feuerherz war belustigt und schnurrte zurück: „Okay, wer hat sich denn damals vor Tigerkralle gestellt, du oder ich?“  `Tigerkralle`, als Feuerherz diesen Namen aussprach, lief ihm ein Schauder über den Rücken. Was würde passieren, wenn er, der jetzige Anführer des Schatten-Clans, angreifen würde?

Kapitel 2: Katzenauges Bann

Der nächste Morgen brach an. Feuerherz erwachte, als seine Ohren ein lautes Spucken, Keuchen und Husten vernahmen. „Blaustern?“ fragte er vorsichtig. Die Anführerin erhob sich und sah aus, als würde sie aus einem tiefen Schlaf erwachen. „Katzenauge…“ stöhnte sie. Rußpelz war nun auch wach. „Blaustern!“ rief Feuerherz, um die silberne Katze wachzurütteln. „Katzenauge!“ schrie diese mit einem Mal. Rußpelz wich zurück. Urplötzlich fuhr Blaustern zu Feuerherz herum und ihre Augen waren eiskalt. Die Pfoten der Katze gaben nach und sie lag knurrend und fauchend am Boden. „Das ist nicht gut!“ schrie Rußpelz erschrocken. Feuerherz war ratlos. „Was ist das?“ rief er verzweifelt. Die Heilerin versuchte an ihre Anführerin heranzukommen. Blaustern fuhr in Windeseile nach oben, wirbelte herum und verpasste Rußpelz einen deftigen Krallenhieb, welcher diese aus dem Bau warf. „Blaustern, hör auf!“ schrie deren Stellvertreter. Die silbern-graue Katze blieb einen Moment lang still, doch im nächsten Augenblick stellte sie sich auf die Hinterbeine und fauchte immer wieder: „Katzenauge! Katzenauge! Katzenauge!“ Blitzschnell sprang die Anführerin aus ihrem Bau und landete unten auf der Lichtung. Rußpelz rappelte sich auf, als Blaustern sie überfiel und zu Boden drückte. Feuerherz wollte eingreifen, zögerte jedoch. Der Aufruhr hatte inzwischen auch schon die anderen Clan-Mitglieder geweckt. Borkenpelz war verblüfft und entsetzt zugleich. Feuerherz war sich einig. Würde er seine Anführerin nicht besiegen, würde sie Rußpelz töten! Mit einem Sprung landete er auf Blausterns Rücken, doch diese warf ihn ab und fuhr herum. Feuerherz spürte, wie Zähne seine Flanke durchbohrten und diese dann aufrissen. Blut strömte in Massen, doch der rote Kater erhob sich. Blaustern schrie erneut: „Katzenauge!“ und rammte Borkenpelz. Dunkelstreif biss sich im Genick der Anführerin fest, doch diese wälzte sich im Dreck. Feuerherz sah seine Chance und sprang blitzschnell nach vorn. Als seine Anführerin umgeworfen wurde, hielt er sie auf den Boden gedrückt und schrie laut: „Borkenpelz! Verletze sie!“ Der braune Kater schreckte zurück. „Borkenpelz!“ rief Feuerherz erneut. Diesmal hörte es sein Verbündeter und bohrte die Zähne in Blausterns Schwanz. Dann riss er daran und fuhr ihn mit dem Gebiss nach unten ab. Blaustern jaulte auf und schrie verzweifelt: „Was geht hier vor? Hört auf! Mein Clan übt Verrat! Hilfe!“ Feuerherz hörte die Rufe. „Okay, Borkenpelz, du darfst aufhören!“ befahl er. Blaustern schüttelte sich. Feuerherz holte zum Gespräch aus.

Kapitel 3: Tigersterns Lektion

Mächtige Pfoten stapften über das Laub des Waldes. Tigerstern suchte erhobenen Hauptes nach Beute. Sein Clan war krank und er musste ihn allein versorgen. Unerwartet sah er einen silbernen Kater vor sich. „Hey, Hauskätzchen, verschwinde!“ fauchte Tigerstern provokant. Er bäumte sich vor Katzenauge auf. Dieser war kampfbereit. „Ich warne dich! Deine 9 Leben kann ich dir ganz schnell nehmen, Anführer! Wenn du kämpfen willst, versuch es!“ Tigerstern lachte. „Du willst mich aufhalten? Wirklich? Das ist nicht dein Ernst! Pass auf, ich werde dich in Fetzen reißen!“ Gerade als der Tigerkater zu einem weiten Sprung ansetzte, konnte er sich nicht mehr bewegen. „W-was zum Teufel…“ fluchte Tigerstern mit entsetzten Augen. Katzenauge war amüsiert. „Du hast den Sternen-Clan herausgefordert und dafür sollst du büßen!“ Der Schatten-Clan Anführer spürte, wie seine Pfoten unerwartet vom Boden gerissen und er gegen einen Baum geschleudert wurde. Katzenauge war noch nicht fertig. Er packte mit seinen Zähnen Tigersterns Genick und schmetterte ihn durch die Luft gegen einen Stein! Tigerstern rappelte sich auf, eine klaffende Wunde brannte in seinem Nacken. Er spuckte Blut und seine Pfote schmerzte höllisch. Katzenauge spurtete nach vorn, als Tigerstern versuchte, ihn zu attackieren. Der Sternen-Clan Krieger erreichte eine unerwartete Geschwindigkeit. Tigerstern kniff die Augen vor Schmerz zusammen, als seine Flanke aufgerissen wurde. Blut spritzte durch die Luft. Als der Anführer auf den Boden geworfen wurde, war sein Gegner plötzlich verschwunden.

Kapitel 4: Katzenauge im Silberverlies

Feuerherz war im Silberverlies angekommen. Es war wie immer ein merkwürdiger, mysteriöser Ort. Der Mondstein wurde beleuchtet. Der 2.Anführer hörte plötzlich einen Schrei, welcher sich nach Tigerstern anhörte. Schnell fuhr Feuerherz die Krallen aus. Tatsächlich stand unerwartet Tigerstern vor ihm. Doch seine Schreie waren Hilferufe. Erst jetzt erkannte Feuerherz, dass sein Rivale von Krallen gepackt und in einen seltsam leuchtenden Tunnel gerissen wurde. Er spurtete zu ihm hin und bohrte die Krallen in Tigerkralle´  s  gewaltige Pfoten. „W-was du?“ fragte dieser verdutzt. Feuerherz gab stöhnend zurück: „Keine Sorge, ich lass dich nicht entkommen! ICH werde dich besiegen nicht der Sternen-Clan. Die Krallen kamen Feuerherz bekannt vor. Sie stammten von Nachtstern! „Anscheinend erschafft Katzenauge eine Verbindung zwischen Tod und Leben!“ dachte Feuerherz. Dann durchstach ein Fauchen sein Ohr. „Donner-Clan!“ knurrte Katzenauge, welcher hinter ihm aufgetaucht war. Tigerstern purzelte aus dem Tunnel und Nachtstern gab nach. Der Tunnel schloss sich. Katzenauge lachte. „Zwei geschwächte Katzen? Ist es das, was die Clans zu bieten haben? Haha, das wird lustig!“ Feuerherz´ Muskeln begannen, sich zu verkrampfen. Er stöhnte, als ein Druck sich auf seine Schultern ausübte. Dann wurde der rote Kater zu Boden gerissen, wo er wehrlos und nach Luft schnappend mit den Pfoten den Boden knetete. „Los, Tigerstern. Dies ist deine Chance! Töte ihn, töte Feuerherz hier und jetzt!“ Tigerstern schaute Feuerherz in die Augen. Dieser bekam Panik. Katzenauge machte weiter. „Du wolltest ihn schon immer so sehen und jetzt kannst du ihn umbringen, ich gebe dir die Gelegenheit! Töte ihn!“ Feuerherz wurde schwarz vor Augen. „T-Tigerstern…bitte nicht!“ brachte er knapp heraus. Der Schatten-Clan Anführer schien sich nicht schlüssig zu sein. Dann entblößte er seine dornenscharfen Zähne. Feuerherz schnappte panisch nach Luft, Katzenauge hatte ihn im Griff. „Tigerstern, du weißt, er muss sterben! Also tu es, jetzt sofort!“ Der Sternen-Clan Kater ließ sein Fell wieder weiß umhüllen, was bedeutete, dass er jetzt seine volle Stärke erlangt hatte. Tigerstern fuhr die Krallen aus. Katzenauge reckte den Hals nach vorn. „Tigerstern, tu es, töte ihn, reiß ihm die Seite auf, zerfetze ihn in der Luft! Du willst es, also mach es und genieße den Moment des Triumphes! Komm schon, lass Feuerherz´ Blut fließen!“ Tigerstern richtete den Kopf ruckartig zu Katzenauge. Unerwartet machte er einen Satz und drückte den Sternen-Clan Kater zu Boden. Dieser war entsetzt. „Du Mäusehirn! Du hättest ihn töten können!“ fluchte er. Tigerstern knurrte tief. Er blickte über die Schulter zu Feuerherz. „Das klären wir später!“ drang aus der Kehle des Tigerkaters. Katzenauge wollte ihm mit den Krallen   den Bauch aufreißen, doch Tigerstern biss seinem Feind zuerst in die Kehle. Feuerherz konnte nur zuschauen, wie sein Rivale Katzenauge mit sich schleppte. „DU wirst sterben!“ drang zwischen seinen Zähnen hindurch. Er wirbelte mit dem Kopf herum und schleuderte Katzenauge auf den Donnerweg. Der Sternen-Clan Kater rappelte sich auf. „Und nun, du Narr?“ Dann ertönte ein lautes Dröhnen. Katzenauge fuhr herum und es krachte. Ein Ungeheuer hatte ihn erwischt. Der weiße Kater wurde auf den Boden geschmettert. Er blutete stark. Da kam noch ein Ungeheuer mit Volltempo. Katzenauge erbrach Blut und er stellte sich auf, als ihn das 2. Monster überrollte. Tigerstern raste zu ihm hin und packte sein Nackenfell. Dann schleppte er Katzenauge zum Silberverlies und legte ihn auf den Mondstein. Katzenauge röchelte und seine Pfoten wedelten durch die Luft. „Ihr garstigen Biester!“ fluchte der wieder silberne Kater. „Das…vergesse ich euch nie! Der Sternen-Clan wird euch…zerstören!“ Tigerstern fauchte. Katzenauge zuckte. Er schloss die Augen. Sein Körper löste sich langsam auf, als der Sternen-Clan ihn wieder an sich nahm. Katzenauge war tot und Feuerherz und Tigerstern´ s Rivalität nahm wieder ihren Lauf. Ende.

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